DCM Renditefonds 18 KG – Beteiligung an dem Bürokomplex Historische Wagenhalle Bonn

Worum geht es?

Wir betreuen eine Vielzahl von Anlegern, denen durch Banken, der Erwerb einer Beteiligung an der o.g. Gesellschaft empfohlen wurde. Diese Kapitalanlage zeichnet sich dadurch aus, daß der Anleger eine Kommanditbeteiligung erwirbt und als Kommanditist an der Gesellschaft beteiligt ist. Es ist ein Treuhänder zwischengeschaltet, so daß der Anleger die Stellung eines Treuhand-kommanditisten hat. In den von uns beratenen Fällen, waren die Anleger zumeist Rentner und wünschten Kapitalanlageprodukte für die Altersvorsorge. Unstreitig ist eine Beteiligung als Treu-handkommanditist nicht für die Altersvorsorge geeignet.

Die Anleger wurden weder darauf hingewiesen, daß sie das Risiko eines Teil- bzw. Totalausfall tragen, noch, daß sie eine unternehmerische Beteiligung erworben haben. Teilweise war den Banken bekannt, daß die Anleger Verpflichtungen im Rahmen der Bedienung von Darlehensverträgen hatten und darauf angewiesen waren, daß das vorhandene Kapital sicher angelegt wird und keine Ausfälle zu verzeichnen sind. Unabhängig davon sind die Anleger häufig von Anlagen, die der Einlagensicherung unterlagen, in die unsichere Anlage der Kommanditbeteili-gung hinein beraten worden.

Was ist zu beachten?

Anleger, denen über Banken, Kapitalanlagen in dieser Form angeboten wurden, sollten prüfen lassen, ob ihnen Rechte aus Schadensersatz aus den jeweils mit den Banken zustande gekommenen Beratungsverträgen zustehen. Die Banken waren verpflichtet, über die finanziellen Vor- und Nachteile bei Erwerb einer Kommanditbeteiligung umfassend zu beraten.

Im Rahmen der Vermittlung von Kommanditbeteiligungen an einem Immobilienfonds, kann der Anleger nur dann eine zutreffende Anlageentscheidung treffen, wenn ihm ein zutreffendes Bild über die Anlage geboten wird. Immobilienfonds unterliegen dem Investmentgesetz. Charakteris-tisch ist daher, daß die eingezahlten Gelder nicht beliebig angelegt werden können, sondern der Fonds an die Anlagepolitik gebunden ist. Im Weiteren waren die Banken verpflichtet die Anleger darauf hinzuweisen, daß es einen Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Fonds gibt und ein zunächst offener Fonds geschlossen werden kann mit der Folge, daß dem Anleger die Liquidität entzogen wird. Es ergeben sich weitere Ansatzpunkte für eine nicht anlage- und anlegergerechte Beratung, die jedoch im Einzelfall geprüft werden muss.

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Kerstin Bontschev

Kerstin Bontschev
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwältin für Steuerrecht

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