Schadensersatz für VW-Aktionäre

Letzte Chance für VW-Aktionäre: bis zum 08.09.2017 können Ansprüche angemeldet werden.

Wer kann Ansprüche anmelden?

  • Jeder Erwerber von Wertpapieren, der ab dem 06. Juni 2008 Käufe getätigt hat, kann seine Ansprüche anmelden, unabhängig davon, ob er noch im Besitz ist. Der Kauf muß bis zum 18.September 2015 erfolgt sein. Die Ansprüche erfassen u.a. Stamm- und Vorzugsaktien, Anleihen, Zertifikate, Derivate, Optionen und auch Porsche-Aktien.

Warum sollte angemeldet werden?

  • Die Anmeldung hemmt die Verjährung, wenn dem angemeldeten Anspruch der gleiche Lebenssachverhalt zugrunde liegt, wie den Feststellungszielen des Musterverfahrens.

Was benötigen wir, wenn wir Ihre Ansprüche anmelden sollen?

  • Wir benötigen die Kaufbelege und sofern die Wertpapiere nicht mehr im Bestand sind, die Verkaufsbelege und eine Vollmacht. Der Anspruchsgrund ist zu bezeichnen und die Höhe des Anspruchs. Geltend gemacht werden kann der Kursdifferenzschaden (KSD) oder der Transaktionsschaden. Der Kursdifferenzschaden führt zu einer Beweislastumkehr zu Lasten von VW. Wir schließen uns hier der praktizierten Verfahrensweise an, dass ein KSD i.H.v. 61,80 € pro Stück angemeldet wird.

Worum geht es?

Seit dem Bekanntwerden von Manipulationen an den VW-Dieselmotoren Mitte September 2015 haben die Aktien an Wert verloren und damit die Aktionäre einen Schaden erlitten. Nach dem geltenden Recht sind Aktionäre über Umstände, die den Wert der Aktie beeinflussen, zu unterrichten. Falsche, irreführende oder unterlassene Kapitalmarkt-informationen führen zu Schadensersatzansprüchen, die in einem Verfahren nach KapMuG geltend gemacht werden können.

Das Landgericht Braunschweig hat dem Oberlandesgericht Braunschweig in diesem Zusammenhang Feststellungsziele vorgelegt, zum Zwecke eines Musterentscheids. Die Feststellungsziele sind sehr umfassend in dem Beschluß des Landgerichts Braunschweig definiert und umfassen bspw. die Frage der Kenntniserlangung durch VW und die Frage der Zeitpunkte der verschiedenen Umstände, die nach WpHG mitteilungspflichtig sind, die Entscheidung zur Verwendung von Software (zur Manipulation) u.v.a.m.

Das OLG Braunschweig hat mit Beschluß vom 08.03.2017 einen Musterkläger bestimmt. Ab dem 08.03.2017 bis zum 08.09.2017 können geschädigte Aktionäre ihre Ansprüche im Musterverfahren anmelden. Dieses kann nur durch einen Anwalt erfolgen.

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Kerstin Bontschev

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