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AKTUELLES

Premium Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG - was sollten Investoren wissen

Worum geht es?

Diese Gesellschaft firmierte zunächst als Premium Vermögensverwaltung AG & Co. KG und sammelte in drei Varianten - zwei Varianten davon als Ratenzahler - Gelder von Investoren ein. Die Kapitalanlage wurde über einen Vertrieb an die Anleger gebracht. Man empfahl eine Laufzeit von mindestens 15 bis 30 Jahren. Die Variante Kombisparprogramm wird angespart mit oder durch eine Einmalzahlung und monatliche Ratenzahlungen. In den uns vorliegenden Zeichnungsscheinen haben sich die Anleger über einen Treuhänder als Kommanditist beteiligt. Es ist weder die Höhe des Kommanditkapitals noch die Höhe der Pflichteinlage oder Hafteinlage aus dem Zeichnungsschein ersichtlich. Dieser - Gesellschaftsvertrag - ist in einem Prospekt abgedruckt, der jedoch nicht an alle Anleger ausgehändigt wurde. 

Zunächst bleibt fraglich, ob eine gesellschaftsrechtliche Beteiligung wirksam zustande gekommen ist, denn es fehlt eine  klar ausgewiesene Pflichteinlage und Hafteinlage. Durch die vereinbarte Ratenzahlung, die monatlich erfolgen soll, wird die Kommanditeinlage “angespart” und gilt mit Zeichnung und auch bei Zahlung eines Teilbetrages als Einmalbetrag als nicht vollständig erbracht. 

Ausschüttungen sind in den von uns vertretenen Fällen nicht erfolgt und Kapitalkonten gleichfalls nicht erstellt und den Anlegern zugesandt. Wir rügen in den von uns vertretenen Fällen, die Widerrufsbelehrung, die nicht fehlerfrei und ordnungsgemäß erteilt wurde und teilweise auch keine Verbindung mit dem ursprünglichen Zeichnungsschein ausweist (befindet sich auf einem Extrablatt und nicht Briefpapier der Gesellschaft ) ohne Benennung der Nummer der Kommanditbeteiligung und kann nicht als eine ordnungsgemäße Belehrung anerkannt werden kann.

Wenn die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß erteilt wurde, ist die Beteiligung widerruflich und kann über den Widerruf in die Rückabwicklung gebracht werden. Ob es dann zu einem zufriedenstellenden Betrag des Auseinandersetzungsguthabens kommt, bleibt aber fraglich und hängt von der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft ab.  Der letzte Jahresabschluss ist der für das Jahr 2021 und dieser weist ausstehende Pflichteinlagen aus, in Höhe von ca. 20,5 Mio. EURO.  

Weitere Haftungsgegner

Könnte es geben, wie bspw. die Anlageberater oder Anlagevermittler. Denn ein Produkt dieser Art ist nicht für die Altersvorsorge geeignet, und den Anlegern wurde auch nicht das Totalausfallrisiko und die Funktionsweise der Anlage erläutert.

Sie haben Fragen? gern.

Übersenden Sie uns bitte den Zeichnungsschein und weitere Unterlagen die Sie erhalten haben.

 

 

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