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AKTUELLES

Swiss Gold Treuhand AG - update

Aus Anlass der aktuellen Veröffentlichung auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlichen wir das nachfolgende Interview.

Die Gesellschaft veröffentlicht derzeit:

“Die Swiss Gold Treuhand AG wurde Opfer von Straftaten, begangen durch einen ehemaligen leitenden Mitarbeiter. Als das Ausmaß der Schädigung bei der Swiss Gold Treuhand AG erkannt wurde, haben die verantwortlichen Personen sichernde Maßnahmen eingeleitet, um weitere Schäden zu verhindern. Die Straftaten wurden zur Anzeige gebracht und sind Gegenstand eines laufenden Strafverfahrens. Die Swiss Gold Treuhand AG arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen und trägt zur Aufarbeitung des Geschehenen bei. Gleichzeitig ist die Swiss Gold Treuhand AG bemüht, die ihr entwendeten Vermögenswerte zurückzuführen. Eine Liquidation der Swiss Gold Treuhand AG ist jedoch unvermeidlich geworden.”

Auf Grund der laufenden Verfahren werden die Swiss Gold Treuhand AG oder ihre Organe keine Einzelauskünfte an Medienvertreter oder Kunden erteilen…..".

Interviewer: Guten Tag und willkommen. Heute sprechen wir über eine ernste Angelegenheit, die die Swiss Gold Treuhand AG betrifft. Könnten Sie uns zunächst einen Überblick über die Situation geben?

Rechtsanwalt: Guten Tag. Ja, natürlich. Die Swiss Gold Treuhand AG hat Anleger um beträchtliche Summen gebracht. Ursprünglich hat die Firma behauptet, sie selbst sei Opfer eines Betrugs durch einen ehemaligen leitenden Mitarbeiter geworden. Allerdings ist klar, dass die Firma und ihre Strukturen aktiv genutzt wurden, um über 81 Millionen Euro aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von Anlegern einzusammeln. Unsere Untersuchung legt nahe, dass dies kein Zufall, sondern ein geplantes Betrugsmodell war.

Interviewer: Die Firma behauptet, Maßnahmen eingeleitet zu haben, um weitere Schäden zu verhindern. Was sagen Sie dazu?

Rechtsanwalt: Diese Behauptungen stehen in starkem Kontrast zu den Fakten. Sie suggerieren, dass ein Schadenereignis eingetreten sei und die Firma nun Opfer sei. Das ist eine Verhöhnung der wahren Opfer – der Anleger. Juristisch gesehen kann eine Gesellschaft nicht in dieser Form Opfer sein, besonders nicht, wenn sie selbst das Instrument des Betrugs war.

Interviewer: Wie hat die Gesellschaft auf Ihre Vorwürfe und Forderungen reagiert?

Rechtsanwalt: Bis heute hat die Gesellschaft weder auf unsere Forderungen nach Herausgabe von Rohgold noch auf die Forderung nach Rückabwicklung des Kaufvertrages und Rückerstattung des Kaufpreises reagiert. Es hat sich auch keine Anwaltskanzlei gemeldet, die sie vertritt. Das wirft weitere Fragen über die Legitimität ihrer Geschäftspraktiken auf.

Interviewer: Sie erwähnten, dass der Verwaltungsrat möglicherweise eine Rolle in diesem Betrugsmodell spielt. Können Sie das näher erläutern?

Rechtsanwalt: Ja, unsere Recherchen haben gezeigt, dass der Verwaltungsrat, di Vitetta, der Anwalt des Haupttäters di Giorgio war, bevor er Verwaltungsratsmitglied wurde. Dieser Wechsel in die Unternehmensführung kam genau dann, als die Fälschungen und falschen Angaben im Unternehmen begannen.

Interviewer: Was ist das Ergebnis der Konkursverfahren und der Ermittlungen?

Rechtsanwalt: Das Konkursgericht hat die Überschuldung der Gesellschaft festgestellt und das Konkursverfahren eröffnet, da die Verbindlichkeiten die vorhandenen Bankguthaben bei Weitem übersteigen. Die Firma hat zwar Beschwerde eingelegt, aber das ändert nichts an der finanziellen Lage. Wir warten auf die Entscheidung des Obergerichts, die hoffentlich die Interessen der geschädigten Anleger schützt.

Interviewer: Zum Schluss, was sollten potenzielle Anleger aus diesem Fall lernen?

Rechtsanwalt: Anleger sollten immer die Glaubwürdigkeit und die finanzielle Stabilität von Firmen prüfen, bevor sie investieren. Dieser Fall zeigt deutlich, wie wichtig Transparenz und rechtliche Überprüfungen sind, um sich vor Betrug zu schützen.

Interviewer: Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräch.

Rechtsanwalt: Ich danke Ihnen. Es ist wichtig, dass diese Informationen öffentlich gemacht werden, um weitere Schäden zu verhindern und die Opfer zu unterstützen.

 

 

 

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